Illistr3Zunächst einmal …

… ist es für den Erfolg der Mediation wichtig, dass sich die Parteien freiwillig für dieses Verfahren sowie dessen Durchführung entscheiden. Ziel ist es, dass am Ende ein Mediationsergebnis von allen Konfliktparteien einvernehmlich getragen und eine  dauerhafte Konfliktlösung gefunden wird. Der Grundsatz der Freiwilligkeit hat während der gesamten Dauer des Mediationsverfahrens Bestand. Jeder Beteiligte hat zu jedem Zeitpunkt die Möglichkeit, das Verfahren abzubrechen. Eine Mediation ist nicht in wenigen Minuten „abzuhandeln“. Die gleich beschriebenen Phasen verdeutlichen, dass eine Mediation – soll sie am Ende Erfolg haben – ein Prozess ist, der seine Zeit braucht.


Bevor die Mediation beginnt …

… ist ein vorangehendes  „Aufklärungsgespräch“ sinnvoll. Bei diesem Gespräch werden den Parteien oder deren Vertretern durch den Mediator die Regeln und Grundsätze der Mediation sowie der Ablauf des Verfahrens aufgezeigt. Ferner können noch offene Fragen gestellt werden. Der Mediator wird bei diesem Gespräch erfahren, inwieweit der Konflikt bereits eskaliert ist und ob ggfls. neben der Mediation auch andere Formate, wie z. B. Coaching oder Moderation zur Konfliktlösung dienlich sein könnten. Weitere Inhalte sind: Klären, wer die Konfliktbeteiligten sind; den Ort, die Zeit und das Setting festlegen; die Rolle des Mediators; die Gesprächsregeln; der Mediationsvertrag.


Weiter Informationen zum Thema Mediation…

und das im Jahre 2012 einstimmig im deutschen Bundestag verabschiedete Mediationsgesetz sind auf der Homepage des Bundesverband Mediation e.V. nachzulesen.

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